02.03.2018


Personalien

Romy Schmidt, Leiterin des Bochumer Prinz-Regent-Theaters, hat ihren Abschied angekündigt. Zum Ende der laufenden Spielzeit 2017/18 will sie das Haus verlassen. Hintergrund ist, dass der Trägerverein des Theaters Schmidt eine Vertragsverlängerung für lediglich ein Jahr angeboten hatte, um in dieser Zeit nach einem Nachfolger zu suchen. Dies wollte Schmidt nicht akzeptieren. Bereits im vergangenen Jahr hatte es Krach zwischen Schmidt und dem Verein gegeben.

Der westfälische Integrationsforscher Aladin El-Mafaalani ist neuer Leiter der Integrationsabteilung im NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Der 39-jährige Sozialwissenschaftler gilt als einer der bundesweit führenden Bildungsexperten. Er wuchs als Sohn syrischer Eltern in Waltrop auf, hat in Bochum studiert und war seit 2013 Professor an der Fachhochschule in Münster.

Dr. Peter Schütze, Autor und Dramaturg aus Detmold, ist der erste Vorsitzende der neu gegründeten Ernst-Meister-Gesellschaft. Gemeinsam mit Reinhard Gundlach, dem Enkel Meisters, will Schütze dazu beitragen, das Andenken an das Werk und die Persönlichkeit Meisters zu bewahren. Ernst Meister (1911-75) zählt zu den prägenden westfälischen Lyrikern.

Der Deutsche Hochschulverband hat Prof. Dr. Johannes Wessels von der Universität Münster zum „Rektor des Jahres“ ernannt. Mit dem Preis wird die „vorbildliche Amtsführung“ des Kernphysikers gewürdigt. “Er hat klare Vorstellungen von einer dynamischen Zukunftsentwicklung  der Hochschule und ist bereit, entsprechende Entwicklungen aktiv zu unterstützen“, begründete die Berufsvertretung der Wissenschaftler ihre Wahl.

Thrillerautor Sebastian Fitzek („Das Joshua-Profil“) stiftet einen neuen Preis im Rahmen des Krimifestivals „Mord am Hellweg“. Mit dem „Viktor Crime Award“ (6666 Euro) sollen ab Herbst 2018 Autoren gewürdigt werden, die mit ihrem Werk kurz vor dem Durchbruch stehen oder diesen gerade erreicht haben.

Günter und Magda Achterkamp werden mit dem LWL-Preis für westfälische Landeskunde ausgezeichnet. Die mit 3100 Euro dotierte Auszeichnung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird dem Ehepaar aus Rheine zuerkannt für ihre historisch-kritische Bildungs- und Vermittlungsarbeit zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Rheine-Mesum.