06.11.2018


Nadelöhr Münster – Lünen: Ausbau der Bahnstrecke rückt näher

Westfalen (wh). Der geplante zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Münster – Lünen hat eine wichtige Hürde genommen: Das Schienenprojekt wurde in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer heute (6. November) bekannt gegeben.

Mit dem Aufstieg in die höchste Dringlichkeitsstufe rückt der Ausbau des Nadelöhrs Münster – Lünen näher: Der wirtschaftliche Nutzen ist nachgewiesen und die Planungen können starten. Wann die Bagger anrollen und ob die Strecke tatsächlich durchgängig zweigleisig ausgebaut wird, ist noch nicht klar.

„Ich freue mich, dass der Bund und die Deutsche Bahn ein klares Bekenntnis zur strategischen Bedeutung dieser wichtigen Nord-Süd-Magistrale abgeben und zumindest einen weitreichenden zweigleisigen Ausbau realisieren wollen“, sagte Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der IHK Nord Westfalen, in einer ersten Stellungnahme.

Westfälische Politiker, Wirtschafts- und Verbandsvertreter hatten wiederholt für die Aufnahme des Projektes in den „Vordringlichen Bedarf“ gekämpft; auch der IHK-Präsident hatte sich in Gesprächen beim Bundesverkehrsministerium für den Ausbau stark gemacht. Hintergrund ist, dass es auf der 42 Kilometer langen Strecke immer wieder zu Stillständen und Verspätungen kommt. Das geplante zweite Gleis soll Zügen die Möglichkeit zum Überholen bieten und damit auch die Voraussetzungen für eine RRX-Anbindung von Münster verbessern.

Pressekontakt:
Pressestelle Bundesverkehrsministerium, Telefon: 030/183007200, E-Mail: presse[at]bmvi.bund.de; Guido Krüdewagen, Pressesprecher IHK Nord Westfalen, telefon: 0251/6357959, E-Mail: kruedewagen[at]ihk-nordwestfalen.de