18.08.2017


Ideen für Stadt und Land: Regionalen 2022 und 2025 sind im Aufbruch

Westfalen (wh). Die Regionale 2025 in Südwestfalen will Modelle für die digitale Stadt entwickeln. Das Programm steht vor der Herausforderung, in den kommenden Jahren Ideen zu finden, die im Präsentationsjahr 2025 am Puls der Zeit sind.

Ziel der Regionale 2025 ist es, Konzepte für eine moderne ländliche Region zu entwerfen, so dass Südwestfalen in Zukunft attraktiv für junge Menschen bleibt. "Wir wollen den Lebensentwürfen junger Menschen entgegenkommen", erklärt Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der federführenden Südwestfalen Agentur mit Sitz in Olpe. Dabei gehe es um Fragen der Gesundheitsversorgung und Mobilität ebenso wie um die Zukunft der Arbeitsplätze und das Thema Bildung. Um digitale Lösungen, wie zum Beispiel innovative Apps, für diese Themen zu finden, soll ab 2018 ein umfangreicher Coaching-Prozess zur Digitalisierung starten. "Es geht darum herauszufinden, was übermorgen technisch möglich ist und wie eine Stadt mit digitaler Kompetenz aussehen könnte. Nur dann können wir Projekte auswählen, die in Zukunft relevant sind."

Der Bewerbungs- und Auswahlprozess des Strukturförderprogramms soll beschleunigt werden, um mit technischen Veränderungen Schritt zu halten, kündigt Winterberg an. Ein Aspekt der inzwischen abgeschlossenen Regionale 2013 in Südwestfalen werde jedoch bleiben: das Sternchen-System zur Bewertung der Projektideen.

Bereits 2022 findet die Regionale in Ostwestfalen-Lippe statt. "Das neue UrbanLand" lautet dort das Motto des Programms. Gefragt sind neue Ideen für die Beziehungen von Stadt und Land; zum Beispiel, wenn es darum geht, Entfernungen mit CarSharing oder E-Bikes zu überwinden, Innovationen bei mittelständischen Unternehmen zu fördern und neue Wohnformen zu entwickeln. Die OstWestfalenLippe GmbH in Bielefeld, bei der das Regionale-Büro angesiedelt sein wird, plant, Ende dieses Jahres mit ersten Projektaufrufen zu starten, so dass in den kommenden Jahren Konzepte ausgewählt und umgesetzt werden können.

Pressekontakt:
Lars Bökenkröger, OWL GmbH, Telefon: 0521/9673312, E-Mail: boekenkroeger[at]ostwestfalen-lippe.de; Alexandra Kost, Südwestfalen Agentur, Telefon: 02761/8351113, E-Mail: presse[at]suedwestfalen.com