22.05.2018


ICE-Verbindung Köln-Berlin: Westfälische Wirtschaft protestiert gegen Kürzungspläne

Westfalen (wh). Bündnisse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Westfalen protestieren gegen die Pläne der Deutschen Bahn, die ICE-Verbindung von Köln über Hagen, Hamm und Bielefeld in Richtung Berlin auszudünnen.

Die stündliche Anbindung der Region an die Hauptstadt müsse erhalten bleiben, fordern die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Südwestfalen zu Hagen in Schreiben an Bahnchef Dr. Richard Lutz. Hintergrund ist, dass die Bahn ab 2020 eine ICE-Sprinterlinie zwischen Köln und Berlin einrichten will, allerdings ohne Halt in Westfalen. Der reguläre ICE würde dann nur noch alle zwei Stunden in der Region stoppen.

„Es wäre ein fatales Zeichen für unsere beiden Wirtschaftsregionen und den Bahnknotenpunkt Hagen, wenn die ICE-Verbindung nach Berlin und Köln halbiert würde. Wir verlangen deshalb, dass es bei der stündlichen Anbindung bleibt“, sagte Ralf Geruschkat, Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen.

Neben den Industrie- und Handelskammern setzen sich auch mehrere westfälische Bundestagsabgeordnete sowie der Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe dafür ein, die ICE- und IC-Halte in der Region zu erhalten.

Pressekontakt:
Kristina Fuchs, Öffentlichkeitsarbeit, IHK Ostwestfalen, Telefon: 0521/554208, E-Mail: k.fuchs[at]ostwestfalen.ihk.de; Desiree Jacobi, Pressestelle Südwestfälische IHK, Telefon: 02331/390218, E-Mail: jacobi[at]hagen.ihk.de