13.04.2018


Hannover Messe: Industrie und Wissenschaft aus Westfalen stark vertreten

Westfalen (wh). Mit mehr als 5000 internationalen Ausstellern und über 220.000 Besuchern gilt die Hannover Messe als weltweit wichtigste Leistungsschau der Industrie. Auch viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Westfalen nutzen die Industriemesse, um ihre neuen Produkte und Erkenntnisse zu präsentieren.

Darunter sind auch die Forschungspartner Fraunhofer IOSB-INA und das Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL. Sie stellen digitale Innovationen in der IT-basierten Automation vor und zeigen auf, wie die Fabrik der Zukunft aussehen könnte. Die beiden Forschungseinrichtungen sind mit mehr als 50 weiteren Unternehmen am Gemeinschaftsstand OWL anzutreffen.

Eine Lösung, um Brennstoffzellen-Fahrzeuge künftig schneller mit Wasserstoff betanken zu können, präsentiert ein Forscherteam des Energieinstituts der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Die Wissenschaftler zeigen in Hannover die neueste Entwicklung von Hochdruck-Elektrolyseuren zur Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff. Sie sollen kompakter, effizienter, modular aufgebaut und fähig sein, den Wasserstoff direkt ins Erdgasnetz mit einzuspeisen. „So ist es bald möglich, Elektrofahrzeuge einfacher zu befüllen“, sagt Dr. Urlich Rost vom Energieinstitut der Hochschule.

Doch nicht nur Forschungserfolge auch konkrete Produkte zeigen die Aussteller aus Westfalen. So hat sich die Bopla Gehäuse Systeme GmbH aus Bünde auf den Schutz von hoch sensiblen elektronischen Bauteilen spezialisiert. Gerade im Bereich der Industrie 4.0 kommen Displays auch in rauher Werksumgebung zum Einsatz. Auf der Messe in Hannover zeigt das ostwestfälische Unternehmen jetzt erstmals neue Profilgehäuse, die nicht nur schützen sondern auch kühlen.

Die Hannover Messe läuft vom 23. bis 27. April.

Weitere Informationen:
www.hannovermesse.de