28.08.2018


Hagen und die Neue Deutsche Welle: Festival schickt Besucher auf Zeitreise

Hagen (wh). Nena, Extrabreit oder auch Grobschnitt – die Größen der Neuen Deutschen Welle (NDW) eint, dass sie fest mit der Stadt Hagen verbunden sind. Das „Tor zum Sauerland“ war vor gut 40 Jahren die Musikhauptstadt der Republik und ein Sprungbrett für viele junge Künstler. Von hier aus eroberten Hits wie „99 Luftballons“ oder „Flieger, grüß mir die Sonne“ das Land. Nun erinnert die Ausstellung „Komm nach Hagen,… mach dein Glück“ im Osthaus Museum an die Zeit, in der Schweißbänder an den Handgelenken, Fokuhila-Frisuren und Röhrenjeans zum natürlichen Outfit der Stars gehörten.

Die Neue Deutsche Welle hat sich in Hagen „tief in die Körper und Köpfe der Menschen eingeschrieben“, sagt der Soziologe Prof. Dr. Frank Hillebrandt von der FernUniversität in Hagen. Mit einem Wissenschaftlerteam hat er persönliche Erinnerungen an die NDW in wissenschaftlichen Interviews zusammengetragen und in einem Buch zusammengefasst. Damals urteilte ein Hamburger Musikmagazin, dass sich die Stadt am Rand des Ruhrgebiets zum „neuen Liverpool des teutonischen New Wave“ entwickelte.

Ausstellung und Buch sind eingebunden in ein Festival, das zu einer Zeitreise einlädt und die NDW-Ära in Hagen wieder lebendig werden lässt. So zum Beispiel beim Campusfest der FernUniversität am Samstag, 1. September, bei dem die NDW-Band Extrabreit am Abend auftreten wird.

Pressekontakt:
Carolin Annemüller, Pressereferentin Fern Universität Hagen, Telefon: 02331/9874694, E-Mail: Carolin.Annemueller[at]fernuni-hagen.de