25.11.2016


Gründer-Rangliste: Westfälische Städte im Mittelfeld

Westfalen (wh). Im Vergleich der gründungsstärksten Regionen Deutschlands liegen die westfälischen Städte und Landkreise überwiegend im Mittelfeld, zeigt der Indikator zur Bestimmung Neuer Unternehmerischer Initiative (NUI) für das Jahr 2015.

Der Kreis Herford ist mit Platz 148 unter insgesamt 402 Kommunen westfalenweit am besten platziert. Dort liegt der NUI-Indikator bei 137,6 und damit rund fünf Punkte über dem NRW-Durchschnitt von 133,3. Es folgen Gelsenkirchen (130,9 Punkte / Rang 184) und Bielefeld (128,9 Punkte / Rang 192). Münster (103,3 Punkte / Rang 330) sowie die umliegenden Landkreise sind eher im unteren Drittel der Rangliste zu finden.

Der NUI-Indikator wird vom Institut für Mittelstandsforschung erstellt und misst die Zahl der neu angemeldeten Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter. Hierzu zählen nicht nur Existenzgründungen, sondern unter anderem auch Übernahmen, Zuzüge und Aufnahmen einer gewerblichen Nebenerwerbstätigkeit.

Einfluss auf die Rangliste haben somit auch Gründungen aus der Arbeitslosigkeit oder Neugründungen nach einer Insolvenz. Regionen wie das Münsterland mit einer niedrigen Arbeitslosigkeit und zahlreichen Arbeitsplätzen in Wissenschaft, Verwaltung und Dienstleistung haben daher laut Experten erfahrungsgemäß eine allgemein niedrige Gründungsaktivität.

Pressekontakt:
Pressestelle des NRW-Wirtschaftsministeriums, Telefon: 0211/617720, E-Mail: presse[at]mweimh.nrw.de; Dr. Jutta Gröschl, Pressesprecherin Institut für Mittelstandsforschung, Telefon: 0228/7299729, E-Mail: groeschl[at]ifm-bonn.org