09.10.2018


Expo Real 2018: Westfälische Wirtschaftsregionen präsentieren sich Investoren

Westfalen (wh). Die Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München ist für die Wirtschaftsregionen und Kommunen in Westfalen ein wichtiger Ort, um Kontakte zu potenziellen Projektpartnern zu knüpfen und Investoren für Entwicklungsflächen zu gewinnen.

Allein aus dem Münsterland sind etwa 30 Städte, Wirtschaftsförderungen und Unternehmen in München dabei. Sie setzen darauf, das Image und die Wahrnehmung der Region in der Immobilienbranche zu stärken. Im Zentrum ihrer Aktivitäten steht die hohe Lebensqualität im Münsterland sowie das Zusammenspiel von Urbanität und ländlichem Raum. „Investitions- und Jobentscheidungen werden heute nicht nur anhand von Zahlen getroffen. Das Drumherum, der Lebensraum, ist der zentrale Faktor“, sagte Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V., auf der Messe.

Das Ruhrgebiet ist mit mehr als 100 Partnern vertreten. Unter anderem können sich Investoren dort über die Projekte „Schloss-Campus“ in Herne, „Mark 51°7“ in Bochum oder das Hafenquartier in Dortmund informieren. Insgesamt sei das Interesse der Investoren an Ruhrgebietsstandorten so hoch wie nie zuvor. Ein Investmentvolumen von 3,5 Mrd. Euro auf dem Markt für Gewerbeimmobilen für 2017 bedeuteten einen neuen Umsatzrekord, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, Stefan Schreiber.

Unter dem Motto „Investieren in der Spitzenclusterregion OstWestfalenLippe“ präsentieren auch die Städte Bielefeld, Gütersloh und Paderborn gemeinsam mit der OstWestfalenLippe GmbH Gewerbeflächen und Immobilienprojekte aus Ostwestfalen Lippe. „Mit der Regionale 2022 haben wir neue Möglichkeiten, den Standort OWL zu präsentieren, unter anderem mit Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen im ländlichen Raum“, sagt Herbert Weber, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Die Besucher können auf dem Messestand die Region und die Projekte mittels Virtual Reality erleben.

Die Expo Real in München ist die größte Messe für Gewerbeimmobilien. Sie endet am Mittwoch (10. Oktober).