14.05.2018


Deutscher Schulpreis: Auszeichnungen für Münster und Bochum

Westfalen (wh). Zwei Schulen aus Westfalen sind beim Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden. Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium aus Münster und die Matthias-Claudius-Schule in Bochum erhielten jeweils den zweiten Preis.

Die evangelische Bochumer Gesamtschule wurde für ihr integratives Konzept ausgezeichnet. 160 der insgesamt 900 Schüler haben einen individuellen Förderbedarf. „Die auffallend achtsame, wertschätzende und anerkennende Kommunikationskultur dieser Schule beeindruckt und macht ihr zutiefst christliches Ethos anschaulich, und zwar unaufdringlich und glaubwürdig“, heißt es dazu in der Jury-Begründung.

Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium bekam den Preis für seine Begabtenförderung. Elf Austauschprogramme erzeugten Weitblick, immer wieder befänden sich Schülerinnen und Schüler unter den Preisträgern verschiedenster Wettbewerbe. Leistung sei ein zentraler Begriff, die Bedingung für Leistung aber werde am „Annette“ in der Persönlichkeitsbildung gesehen, in der „Herzensbildung“, so die Jury.

Die Preise für die beiden Schulen sind mit jeweils 25.000 Euro dotiert. Der erste Preis und damit 100.000 Euro gingen an die Martinschule aus Greifswald. Insgesamt waren unter den 15 nominierten Schulen in der Endrunde vier Schulen aus Westfalen; neben den beiden Preisträgern auch das Johannes-Kepler-Gymnasium in Ibbenbüren und die Karlschule in Hamm als einzige Hauptschule. Vergeben wird der bedeutende Schulpreis seit zwölf Jahren gemeinsam von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof-Stiftung.

Pressekontakt:
Michael Herm, Kommunikation Robert Bosch Stiftung, Telefon: 0711/46084290, E-Mail: presse[at]bosch-stiftung.de