02.08.2018


Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Münster und Saerbeck sind Sieger

Westfalen (wh). Zwei westfälische Städte werden mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 ausgezeichnet: Münster ist Deutschlands nachhaltigste Großstadt, während das münsterländische Saerbeck den Preis in der Kategorie der Kleinstände und Gemeinden erhält. Unter den Städten mittlerer Größe wird Eschweiler ausgezeichnet.

Aus Sicht der Jury ist Münster ein „Vorreiter der kommunalen Nachhaltigkeit“: Wichtige Entscheidungen werden im „Münster-Konsens“ von Politik, Verwaltung und Bürgern gemeinschaftlich getroffen. Eine sozialgerechte Bodennutzung und das differenzierte Klimaschutzkonzept seien ebenfalls preiswürdig. So verzichtete Münster als erste Stadt bundesweit auf Investitionen in Geschäfte mit klimaschädlichen Auswirkungen. 

Saerbeck, eine Kleinstadt mit rund 7000 Einwohnern im Kreis Steinfurt, ist bereits seit 2009 ein Pionier in Sachen lokale Energiewende. Zu den Leuchtturmprojekten zählt ein 90 Hektar großer Bioenergiepark, in dem Energie aus Sonne, Wind und Biomasse erzeugt wird. So habe die Gemeinde eine internationale Strahlkraft entwickelt und Partner in den USA und Japan in Sachen Klimaschutz inspiriert. 

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet seit 2012 Vorreiter in Sachen Klima- und Umweltschutz sowie Stadtentwicklung aus. Die Sieger werden mit einer Fördersumme von jeweils 30.000 Euro belohnt. Hinter der Auszeichnung steht die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis, die unter anderem mit der Bundesregierung zusammenarbeitet.

Pressekontakt:
Sebastian Klement, Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis, Telefon: 0211/5504 5511, E-Mail: presse[at]nachhaltigkeitspreis.de