30.01.2018

Altersstatistik: Im Ruhrgebiet leben besonders viele Senioren

Westfalen (wh). 3,7 Millionen Menschen in NRW sind im Rentenalter, das entspricht einem Fünftel der Bevölkerung, zeigt eine aktuelle Auswertung des Statistischen Landesamtes von Mikrozensus-Daten aus dem Jahr 2015. Auffällig dabei ist, dass besonders viele Ältere im Ruhrgebiet leben.

Mehr als 23 Prozent der Bevölkerung im Ennepe-Ruhr-Kreis sind 65 Jahre oder älter, damit zählt dieser Landkreis zu den Regionen mit einer überdurchschnittlich betagten Bevölkerung in NRW. Am niedrigsten ist der Anteil der Menschen im klassischen Rentenalter in Münster (16,8 Prozent) und Paderborn (17,2 Prozent), während die größte NRW-Stadt Köln mit 17,5 Prozent leicht über diesen Werten liegt. In weiten Teilen des ländlich geprägten Süd- und Ostwestfalens sowie auch in den Ruhrgebietsstädten haben 22 bis 24 Prozent der Bevölkerung das 65. Lebensjahr vollendet. Dagegen liegt dieser Anteil im Münsterland etwas niedriger, zeigen die Daten.

In Zukunft werden voraussichtlich noch mehr ältere Menschen in den Städten und Landkreisen NRWs leben. Bis 2036 werde diese Bevölkerungsgruppe um gut ein Drittel zunehmen, prognostizieren die Statistiker.

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