09.01.2018


Münster/Osnabrück ist wachstumsstärkster Flughafen in Deutschland

Westfalen (wh). 3,7 Millionen Passagiere zählten die drei großen Flughäfen in Westfalen 2017. Sowohl Dortmund Airport als auch die Flughäfen Münster/Osnabrück und Paderborn-Lippstadt haben trotz der Air-Berlin-Pleite ein deutliches Plus bei der Zahl der Fluggäste verzeichnet.

Mit rund zwei Millionen Fluggästen (Ankünfte und Abflüge) bleibt Dortmund die Nummer drei der NRW-Verkehrsflughäfen nach Düsseldorf und Köln/Bonn. Im vergangenen Jahr stiegen die Passagierzahlen um etwa vier Prozent. Angeschoben wurde das Wachstum durch neue Flugverbindungen ins bulgarische Varna, nach Thessaloniki, Hurghada und Wien. Der Paderborn-Lippstadt Airport legte 2017 um rund fünf Prozent auf 740.000 Passagiere zu. Die wichtigsten Wachstumstreiber dabei waren Lufthansa-Verbindungen zu den großen Drehkreuzen Frankfurt und München sowie eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Griechenland-Flügen.

969.762 Fluggäste starteten und landeten ab Münster/Osnabrück – das sind 23 Prozent mehr im Vergleich zum schwachen Vorjahrsergebnis. Dies sei die stärkste Wachstumsrate unter den deutschen Aiports, berichtet der Flughafen mit Sitz in Greven. Besonders das Touristikgeschäft habe sich durch die Stationierung eines zweiten Germania-Flugzeuges positiv entwickelt, während die Nachfrage nach Linienflügen innerhalb Deutschlands konstant geblieben sei. Für dieses Jahr plant der Airport, das Flugangebot zu stabilisieren.

Pressekontakt:
Stefan Hensel, Flughafen Paderborn/Lippstadt, Telefon: 02955/77269, E-Mail: hensel-s[at]airport-pad.com; Dortmund Airport, Telefon: 0231/9213220, E-Mail: presse[at]dortmund-airport.de; Pressestelle Flughafen Münster/Osnabrück, Telefon: 02571/941510, E-Mail: presse[at]fmo.de