Nachricht 20.11.12, 12:00
Fachkräftemangel: Altenpfleger und Fräser werden gesucht
Westfalen (wh). In zahlreichen Regionen Westfalen gibt es deutliche Engpässe bei der Besetzung von freien Arbeitsstellen. Wie eine Statistik der Agentur für Arbeit zeigt, sind in Berufen des Gesundheits- und Erziehungsbereichs sowie bei Ingenieuren und in einigen Handwerksberufen kaum Arbeitssuchende gemeldet.
Der Mangel betrifft unter anderem Stellen von Ärzten, Kranken- und Altenpflegern, aber auch Elektroingenieuren, Drehern und Fräsern sowie Köchen. Bei den Mechatronikern stehen zum Beispiel im Agenturbezirk Rheine einer gemeldeten Stelle im Durchschnitt nur 0,3 Arbeitssuchende gegenüber. Auch in anderen Berufen und Regionen tendiert die Zahl der gemeldeten Menschen auf Jobsuche teilweise gegen null. Für ein statistisch ausgeglichenes und unproblematisches Verhältnis von Angebot und Nachfrage müssen jedoch drei Zugänge von Arbeitslosen einer offenen Stelle gegenüber stehen.
Die Agentur für Arbeit erklärt jedoch, dass derzeit "kein umfassender Fachkräftemangel nachweisbar" sei. Mit Blick auf eine älter werdende Gesellschaft müssten Arbeitsgeber künftig aber flexibler bei der Suche nach Mitarbeitern sein.
Weitere Informationen:
http://www.arbeitsagentur.de/nn_29310/Dienststellen/
RD-NRW/RD-NRW/Regionalinformationen/fkb/
epa-01-engpassanalyse.html
Pressekontakt:
Werner Marquis, Leiter des Pressebüros, Agentur für Arbeit Nordrhein-Westfalen, Tel.: 0211/ 4306554, E-Mail: Werner.Marquis[at]arbeitsagentur.de


